Jones Kathrin HandelsblattKathrin Jones (Foto © privat), seit Januar 2020 Leiterin des Finanzressorts beim „Handelsblatt“, wechselt zum 1. November 2022 zur Commerzbank. Wie das „prmagazin“ zuerst berichtete, wird die erfahrene Finanzjournalistin dort die Verantwortung für die Finanz- und Strategiekommunikation übernehmen und Chef vom Dienst des Newsrooms der Commerzbank in Frankfurt am Main. Jones wird Nachfolgerin von Sascha Ullrich, der seinen Arbeitgeber nach gut 20 Jahren verlässt. Jones wird eng zusammenarbeiten mit Silvana Herold, die seit dem Sommer 2021 Leiterin des Bereichs Group Corporate Communication bei der Commerzbank ist und seither eine strategische, organisatorische und personelle Neuaufstellung vollzieht. Das geschieht vor dem Hintergrund, dass die Commerzbank aktuell einen großen Personalabbau betreibt, der auch in der Kommunikationsabteilung schmerzhafte Konsequenzen hat.

Kathrin Jones verantwortet seit Januar 2020 für das „Handelsblatt“ die Berichterstattung über Finanzunternehmen und Geldanlagethemen aus Frankfurt heraus. Von 2005 bis 2019 arbeitete sie in verschiedenen Positionen bei der Nachrichtenagentur Reuters in Berlin und Frankfurt, unter anderem berichtete sie viele Jahre über die Deutsche Bank. Jones studierte Politische Wissenschaft, Soziologie und Kommunikationswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und absolvierte anschließend eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule DJS. Ab dem 1. November soll Jones als Chefin vom Dienst den operativen Betrieb des Newsrooms und als Abteilungsleiterin das Themenmanagement steuern.

Im Zuge der strategischen Neuaufstellung soll die Zusammenarbeit von Kommunikation, Public Affairs, Brand und Marketing neu geordnet werden. Eine zentrale Rolle soll dabei der Newsroom spielen. Unter der Leitung von Jones soll er als digitale Plattform den Rahmen für die integrierte Zusammenarbeit bilden. Das Ziel sei, bis 2024 eine strukturelle Ausrichtung nach Themen, eine synergetische Bündelung fachspezifischer Kompetenzen und eine flexible, projekthafte Zusammenarbeit der Teams zu erreichen.

Inwieweit diese Ziele erreicht werden, wird sich zeigen. Realisiert werden sollen sie vor dem Hintergrund, dass sich im Bereich Corporate Communications die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis auf 45 Vollzeitstellen in Deutschland halbieren soll. (Quelle: „prmagazin“)


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